Antikriegstag 2026

Antikriegstag 2026

Gelsenkirchen: Erfolgreiche Aktion eines breiten Bündnisses

Elf Organisationen - darunter vier Jugendorganisationen - hatten sich zum gemeinsamen Protest gegen die wachsende Weltkriegsgefahr und Militarisierung der Gesellschaft zusammengeschlossen.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
Gelsenkirchen: Erfolgreiche Aktion eines breiten Bündnisses
(RF-Foto)

Moderiert von einem Azubi und Vertreter des Schulstreiks gegen Wehrpflicht und einer Vertreterin von AUF Gelsenkirchen startete die Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz mit Antikriegsliedern und -gedichten von Tucholsky sowie ersten Redebeiträgen von der Linkspartei, MLPD, dem Stadtrat von AUF Gelsenkirchen und einem Vertreter der Umweltgewerkschaft. Durch die belebte Bahnhofstraße demonstrierten die TeilnehmerInnen zum Heinrich-König-Platz, wo die Abschlusskundgebung mit vielfältigen Beiträgen in einer großen Runde viele Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener erreichte.

 

Die Jugendlichen vom Schulstreik gegen Wehrpflicht und eine Rebellin riefen auf, am Freitag, den 25.September statt zur Schule ab 10 Uhr zum Schulstreik auf dem Heinrich-König-Platz zu kommen. Die Kritik am Aufrüstungskurs der Bundesregierung, die allein in 2026 über 125 Milliarden Euro für Rüstung ausgibt, um eine deutsche Führungsrolle in der EU durchzusetzen, war ebenso Thema wie der notwendige Kampf gegen den Generalangriff von Monopolen und Staat auf die Arbeiter und breite Masse der Bevölkerung.

 

So wurde auch dafür geworben, dass sich alle Friedensfreunde und -kämpfer an den Gewerkschaftskampftagen am 21. September und am 26. September in Essen beteiligen. Unterschiedliche Standpunkte - so, ob Diplomatie statt Aufrüstung gefordert werden muss oder ob wir es mit imperialistischer Politik zu tun haben, die erfordert, das imperialistische Weltsystem ins Visier zu nehmen und für eine sozialistische Perspektive zu kämpfen, wurden gleichberechtigt diskutiert. Große Einigkeit bestand, dass im Kampf um den Weltfrieden weiter gemeinsam zusammengearbeitet werden soll und wir noch viel mehr Menschen erreichen müssen.