Erfurt

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Breites Bündnis organisiert Aktion zum Weltfriedenstag

Anlässlich des Weltfriedenstags organisierte das Erfurter Friedensbündnis eine viel beachtete Kundgebung.

Breites Bündnis organisiert Aktion zum Weltfriedenstag
Aktion zum Weltfriedenstag in Erfurt (Foto: RF)

Inzwischen klappt die Zusammenarbeit unter den beteiligten Kräften immer besser: das Bündnis von Religion bis Revolution mit Kräften evangelischen Kirche, der MLPD, der Linkspartei, des BSW, der DKP, palästinensischen Kräften, des Jugendverbands REBELL, der SDAJ, vom Schulstreikkomitee, der VVN BDA und zahlreiche Einzelpersonen. Sie alle arbeiten auf Augenhöhe und frei von antikommunistischen Vorbehalten im Sinne der gemeinsamen Sache zusammen. Inzwischen ist es auch Standard, dass vor jeder solcher Kundgebungen mindestens drei gemeinsame Informationsstände in der Innenstadt durchgeführt werden, bei denen die Bevölkerung informiert und eingeladen wird und bei denen natürlich auch intensiv diskutiert wird.

 

Im Aufruf hat sich das Bündnis darauf geeinigt, sich auf keine kriegstreibende Seite zu stellen und klar den Imperialismus als Ursache der Kriege zu benennen. An der Kundgebung beteiligten sich dauerhaft etwa 70 Leute, das heißt über die gesamte Dauer der zweistündigen Kundgebung rund 200 bis 300. Angesichts der dramatischen Gefahr eines Dritten Weltkriegs natürlich viel zu wenige, aber es ist unter den Massen eben noch viel zu klären angesichts der Verwirrung, die Kräfte wie die faschistische AfD stiften.


Ein Jugendvertreter eines Industriebetriebs berichtete am Mikrofon von den Angriffen der Monopole auf die Arbeiterklasse und die Kriminalisierung der Arbeitersolidarität. Er mobilisierte für die Kampftage am 21. September (bundesweiter Aktionstag der IG Metall für die Autoindustrie) und am 26. September zu den Sozialprotesten des DGB. An den Ständen der beteiligten Organisationen wurde viel diskutiert und sich ausgetauscht. Der Jugendverband gewann neue Kontakte und bei der MLPD wurden Literatur für circa 70 Euro verkauft.