Bremerhaven

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1000 Hafenarbeiter auf der Straße

Weit über 1000 Hafenarbeiter aller Hafenbetriebe Bremerhavens und einige auch aus Bremen und Brake nahmen am dritten Tag ihres Warnstreiks an der von verdi organisierten Kundgebung teil.

Korrespondenz
1000 Hafenarbeiter auf der Straße

Davor demonstrierten sie - fast alle mit gelben Warnwesten - durch die Innenstadt zum Stadttheater. Nach Mittwoch früh - um 6.30 Uhr - war es schon die zweite Demo im dreitägigen Warnstreik.

 

Das von der MLPD Küste herausgegebene Flugblatt wurde großenteils gern genommen. Und auch die Teilnahme der Flublattverteiler an der Demo, mit MLPD-Fahne, wurde begrüßt - nur ein hartgesottener AfD-Anhänger stänkerte und ein Ordner, der der Meinung war, Parteien hätten hier nichts verloren. Besonders erfreut zeigten sich die Docker von der Meldung, dass auch in Rotterdam für drei Tage gestreikt wird.

 

Eher zurückhaltend war der Beifall, als von Mitgliedern der Tarifkommission die Bitte vorgetragen wurde, die "Arbeitgeber" mögen doch bitte an den Verhandlungstisch zurückkehren. Mehr Applaus gab es für verdi-Sekretär Nonni Morisse und DGB-Chef Wechselbaum, die zum Kampf gegen den Angriff der Bundesregierung auf die erkämpften sozialen Errungenschaften und zur Großdemonstation am 26. September in Bremen aufriefen. Sie stellten den Zusammenhang zu den Angriffen der Hafengesellschaften bzw. ihres Zentralverbandes und dessen unverschämtes "Angebot" her.

 

Ein Wolkenbruch und starke Sturmböen beendeten dann die kämpferische Demonstration.