Arbeiterkämpfe

Arbeiterkämpfe

Faschistisches Zentrum = Arbeiterverräter

Ob bei VW oder Mercedes – die Arbeiter und Angestellten zeigen auf gewerkschaftlichen Kundgebungen oder Betriebsversammlungen, dass sie kampf- und streikbereit sind. Denn sie wollen sich ihre Zukunft nicht vom Generalangriff der Monopole kaputtmachen lassen.

Von wb

Im Hochglanz-Magazin „Kompass“ vom Juli schreibt ein Benjamin Teupe, Mercedes-Ingenieur aus Sindelfingen, dass er „keinem großen Unternehmen einen Vorwurf (machen will), Deutschland den Rücken zu kehren … (und) zu verlagern.“ Und das in einer Veröffentlichung von „Zentrum“, das sich als „alternative Gewerkschaft“ bezeichnet. Deren Logik wird aber im nächsten Satz klarer, wenn Teupe schreibt: „Das Problem (der Konzerne) liegt in einer geradezu selbstmörderischen Politik … (des) Verbrenner-Aus, Green-Deal … offene Grenzen für Migranten … und daraus resultierenden überbordenden Sozialkosten“.


Offensichtlich beschäftigt sich dieser Mann gar nicht mit dem „Problem“ der Arbeiterinnen und Arbeiter. Diese sind entschlossen, zu verhindern, dass der VW-Vorstand für sein Ziel, die Umsatzrendite, sprich Profitrate, von 3,8 Prozent im ersten Halbjahr auf 8–10 Prozent zu steigern, massenhaft Arbeitsplätze vernichtet und Werke schließen will.


Doch mit dieser Profitpolitik der Konzerne will sich „Zentrum“ nicht anlegen. Es hat vielmehr Verständnis, dass VW & Co. sich wieder ihre Poleposition auf dem internationalen Automarkt durch die Maximierung der kapitalistischen Ausbeutung von Mensch und Natur zurückerobern wollen. Ihr Feind ist die IG Metall, sind die linken Kräfte, Umweltschützerinnen und Umweltschützer und Migranten – wie ihre wirre „Problemanalyse“ zeigt. Sie sind und bleiben Arbeiterverräter!


Als aggressivste Verteidiger des Kapitalismus und konkret der deutschen Imperialisten werden diese faschistischen Kräfte für die hiesigen Monopole in ihrem Wirtschafts- und militärischen Krieg immer interessanter.

 

Doch viele AfD- und „Zentrums“-beeinflusste Kolleginnen und Kollegen wollen dafür nicht verheizt werden und reihen sich deshalb in den Kampf um ihre Arbeitsplätze und sozialen Rechte ein. Im gemeinsamen Kampf darum gilt es, ihnen zu helfen, die Demagogie von der „Arbeiterpartei AfD“ und des „Zentrums“ zu durchschauen, sich bewusst von deren Einfluss zu lösen und gemeinsam Front dagegen zu machen.