Kriegswirtschaft ist keine Lösung!

Kriegswirtschaft ist keine Lösung!

VW: Drohnen aus Emden?

Noch während VW-Chef Blume von Betriebsversammlung zu Betriebsversammlung reist und nichts Genaues sagt, wird in der Presse berichtet.

Korrespondenz aus Köln

Börse Online schreibt: "Überraschung bei VW: Ist das womöglich die Lösung der Probleme?" Dann kommt der Plan, in Emden künftig Lastwagen und Drohnen für die Bundeswehr zu bauen und in Zwickau ein chinesisches VW-Modell, was bisher nur in China produziert wird. Angesichts der Stimmung, die Blume entgegenschlägt, sicher bewusst von VW an die Presse gegeben. Die Stimmung in der Belegschaft ist klar. Die Lösung kommt nicht vom Vorstand, sie muss hart erkämpft werden. Mit solchen vagen Meldungen soll nur wieder geschürt werden, dass wir abwarten, was da noch kommt. Doch was soll das für eine Lösung sein?

 

Autowerke auf Kriegsproduktion umstellen, widerspricht völlig den Interessen der Arbeiter, deren Kinder schließlich in jedem Krieg auf allen Seiten sterben. Selbst die bürgerliche Presse fragt unsicher: "Wird Blume das wagen?" Schließlich würde VW mit direkter Rüstungsproduktion am dunkelsten Kapitel der Firmengeschichte anschließen. Fast kein Konzern war derart allseitig in die Rüstungsproduktion des Hitlerfaschismus verwoben. Und das chinesische Auto ID.Era 5 S ist alles andere als sicher.

 

Nicht abbringen lassen. Entfaltung der vollen Kampfkraft, bis die Vorstandspläne vom Tisch sind. Anlässlich der Aufsichtsratssitzung am 4.9. heißt es "Mitbestimmung durch Streik!" Auf zum gewerkschaftlichen Streiktag am 21.9. Auf zum DGB-Aktionstag am 26.9.!