Gröger IG Metall
VW aus geraubten Gewerkschaftsgeldern
Thomas Gröger ist Bezirksleiter der IGM in Niedersachsen. Angesichts der Pläne des VW-Vorstands droht er völlig berechtigt mit "maximalen Widerstand" und "regulären Streiks".
Er betont einen bisher angeblichen Konsens zwischen Kapital und "Arbeitnehmerseite" bei VW. Und weiter: "Wenn man diesen Konsens aufkündigen will, wird es brandgefährlich. Volkswagen ist nicht irgendein Unternehmen: Wir wissen alle, dass Volkswagen seine Grundlage in geraubten Gewerkschaftsgeldern durch die Nationalsozialisten hatte. Wenn ein Eigentümer diese DNA nicht mehr im Blick hätte, wäre er hier fehl am Platze".
1933 verboten die Hitlerfaschisten die Gewerkschaften. Sie wurden enteignet. Das Geld floss in die "Deutsche Arbeitsfront" mit der unter anderem Volkswagen in Wolfsburg gebaut wurde. Es ist völlig richtig daran zu erinnern. VW wurde im Faschismus aus der Taufe gehoben. Schon das allererste Geld wurde den Arbeitern geraubt. Alle weiteren Milliarden aus der Ausbeutung der Arbeiterklasse gepresst. Wo ist denn da ein Konsens zwischen Kapital und Arbeitern bei VW? Die DNA von VW war schon immer die Ausbeutung. Und dafür gibt es keinen Konsens. VW versucht die Ausbeutung jetzt auf die Spitze zu treiben. Das muss mit aller Kraft bekämpft werden.