Trumps Zoll und Sanktionspolitik
Kanada kündigt Gegenzölle an, China kritisiert Sanktionspolitik
Die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada sind daran gescheitert, dass die Trump-Regierung plötzlich immer neue Bedingungen stellte und zwar so weitgehend, dass Kanada seine Handelsbeziehungen zu anderen Ländern einschränken soll. Jetzt ist "Handelskrieg", den der kanadische Premier Carney "Dollar um Dollar" führen will. Kanada hat bereits Gegenzölle auf Milchprodukte, Papier, Stahl oder Elektrogeräte angekündigt, die ab Anfang September gelten. Ihr Volumen entspricht mit rund 20 Milliarden Dollar dem der US-Zölle. Und Trump legt drauf: Zölle in Höhe von 50 Prozent auf Milchprodukte, Möbel, Hockeyschläger, Zement, Kleidung und Holz. Ab Januar sollen auch Autos, große und kleine Lastwagen, Autoteile und Stahl aus Kanada mit Zöllen in Höhe von 50 Prozent belegt werden. In einem heißeren Krieg, dem Angriffskrieg gegen den Iran, ist die Straße von Hormuz weiter gesperrt und Trump versucht, mit Sanktionen nicht nur gegen den Iran, sondern auch jeden, der mit dem Iran handelt, seine Position durchzusetzen.