ICOR-Resolution

ICOR-Resolution

ICOR ruft auf: Heraus zum Antikriegstag!

Die revolutionäre Weltorganisation ICOR hat unter der Überschrift "Heraus zum Antikriegstag 2026: Kampf für Frieden, Völkerfreundschaft, gegen Faschismus! Für Sozialismus – Stärkt die ICOR!" eine Resolution auf den Weg gebracht. Sie wurde bislang von 28 Organisationen und Parteien unterzeichnet. Rote Fahne News dokumentiert sie.

ICOR ruft auf: Heraus zum Antikriegstag!
Die US-amerikanische Atombombe "Redwing-Dakota" explodiert im Rahmen eines Tests auf dem Bikini-Atoll (foto: gemeinfrei)

Die Welt steht heute am Rande eines fürchterlichen, atomaren Dritten Weltkriegs. Unter Führung des Hauptkriegstreibers USA treiben alle NATO-Staaten die Aufrüstung massiv voran. Alle imperialistischen Länder rüsten ihre Armeen auf, betreiben ideologische Kriegsvorbereitung und betreiben mit allen Mitteln eine Neuaufteilung der Macht- und Einflusssphären. Der Aggressionskrieg Russlands gegen die Ukraine ist ein von beiden Seiten, von Russland und vom Westen, ungerechter Krieg.

 

In Afrika schüren imperialistische Mächte barbarische Stellvertreterkriege. Das südchinesische Meer ist ein Brandherd der Rivalität. Die faschistische Trump-Regierung beansprucht ihre Vorherrschaft über ganz Amerika. Was sie mit ihrem selbst ernannten Friedensrat als Friedenspolitik bezeichnet, sind imperialistische Interventionen. Das US-Militär entführte den gewählten Präsidenten Venezuelas und stürzte die Regierung. Der US-Imperialismus hungert Kuba mit Blockaden aus, beansprucht Grönland und die Arktis.

 

Der Genozid am palästinensischen Volk in Gaza steht für eine neue Stufe barbarischer faschistischer Kriegsführung, besonders auch gegen Frauen und Kinder. Die Wurzel aller dieser Kriege ist die Gesetzmäßigkeit des imperialistischen Weltsystems und des erbitterten zwischenimperialistischen Konkurrenzkampfs. Diese imperialistische Kriegspolitik bedeutet für die Massen unendliches Leid, unzählige Tote, Hunger, Zerstörung und Elend. Sie treibt die globale Umweltkatastrophe voran. Weltweit stehen Menschen gegen diese Kriege und Kriegsvorbereitungen auf. Hafenarbeiter in Südeuropa verhinderten Waffenlieferungen an Israel. Trotz massiver Unterdrückung gab es Proteste gegen den NATO-Gipfel in der Türkei.

 

Die internationale Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf organisiert sich vielerorts dauerhaft. An der Umsetzung des ICOR-Solidaritätspakts mit dem Gesundheitsnetzwerk Al-Awda in Gaza zum Bau eines Krankenhauses wird intensiv gearbeitet. Die quicklebendige Geburtsklinik der ICOR in Kobane steht immer noch für das Signal, den gerechten Befreiungskampf der Völker für Demokratie, Selbstbestimmung und Frauenbefreiung vorbehaltlos zu unterstützen. Vielfach ist die Jugend eine besonders aktive Kraft im antimilitaristischen Kampf. Sie will ihre Zukunft nicht in den Schützengräben der Mächtigen sehen.

 

Die ICOR führt den jährlichen Antikriegstag auch am 1. September durch zur Erinnerung und Mahnung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen am 1. September 1939. Als ICOR und Marxisten-Leninisten stehen wir für den Kampf zur Unterstützung der Arbeiterklasse und der breiten Massen, der unterdrückten Völlker gegen die imperialistische und faschistische Unterdrückung. Die internationale revolutionäre und Arbeiterbewegung kämpft um die Klarheit in den eigenen Reihen, unter
der Arbeiterklasse sowie den breiten Massen, wer Freund und wer Feind ist. Angesichts der immer aggressiveren Vorgehensweise, teils auf leisen Sohlen, auch von China und Russland entbrennt die Auseinandersetzung um die Charakterisierung als imperialistische Länder. Ohne die revolutionäre Überwindung des imperialistischen Systems und die Errichtung des Sozialismus wird es keinen wirklichen Frieden geben. Pazifistische und sozialchauvinistische Illusionen werden von den Mächtigen gezielt verbreitet, um die Massen zu lähmen.

 

Fördern wir in unseren Ländern den Kampf der internationalen Arbeiterklasse und der breiten Volksmassen für den Weltfrieden. Ein Dritter Weltkrieg kann und muss verhindert werden.

 

Es lebe der proletarische Internationalismus!
Sieg für die Kämpfe der Völker gegen den Imperialismus und alle Reaktionäre!
Stärkt die ICOR!