Lateinamerika

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Erklärung des XXX. Internationalen Seminars “Probleme der Revolution in Lateinamerika”

Wir dokumentieren hier die Erklärung der Internationale Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen (Einheit & Kampf), der sogenannten Quito-Konferenz, die Anfang August in Ecuador stattgefunden hat. Die Parteivorsitzende der MLPD, Gabi Fechtner, hat daran mit einer Delegation teilgenommen und die Abschlusserklärung unterzeichnet.

Erklärung des XXX. Internationalen Seminars “Probleme der Revolution in Lateinamerika”
Ort der Konferenz war die ecuadorianische Hauptstadt Quito. Fast 2,8 Millionen Menschen leben hier auf einer Höhe von 2 850 Meter über dem Meeresspiegel. (Bild: Diego Delso; Lizenz: CC BY-SA 4.0)

Die Weltlage ist geprägt von wachsenden politischen Spannungen, die Ausdruck turbulenter Zeiten für die Menschheit sind. Vor dem Hintergrund eines dekadenten und im Niedergang begriffenen kapitalistischen Systems und des Streits um die weltweite Vorherrschaft verschärfen sich die zwischenimperialistischen Widersprüche im Streit um Märkte, Einflusssphären, Energiequellen, Handelswege und Rohstoffe, insbesondere im Zusammenhang mit der Technologieindustrie. (...)

 

Auf diesem geopolitischen Schachbrett verschärft der US-Imperialismus seinen aggressiven Charakter als Reaktion auf den eigenen Niedergang und angesichts des Aufstiegs anderer imperialistischer Mächte, insbesondere Chinas. (...)
Lateinamerika und die Karibik stehen im Visier des Faschisten Donald Trump. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Kontinent zurückzugewinnen. (...)

 

Amerika, ein fruchtbarer Boden, auf dem der Kampf der Arbeiterklasse und der Völker in Wellen aufblüht, hat erlebt, wie sich die Völker Argentiniens, Chiles, Boliviens, Ecuadors, Panamas, Brasiliens, der Dominikanischen Republik und anderer Länder gegen die Sparpolitik ihrer Regierungen und deren Unterwürfigkeit gegenüber den Absichten des Internationalen Währungsfonds sowie generell gegenüber den Interessen des lokalen und internationalen Großkapitals erhoben haben. Die Völker Lateinamerikas und der Karibik schlafen nicht: Sie sind aufgestanden und kämpfen für Souveränität, für das Leben und für die Befreiung. (…)

 

Einheit der Völker für die revolutionäre Umgestaltung der Gesellschaft. Mit diesem Ziel vor Augen ist es unerlässlich, Aktionen und Kämpfe zu entwickeln, die eine breite Aktionsfront bilden, in der demokratische, antifaschistische, antiimperialistische und revolutionäre Kräfte zusammenkommen. (...) Nur durch den Aufbau einer neuen wirtschaftlich-sozialen Ordnung, die auf gesellschaftlichem Eigentum, demokratischer Planung und internationaler Solidarität basiert, ohne Ausbeutung und Unterdrückung, werden wir mit der Revolution und dem Sozialismus eine würdige Zukunft für alle schaffen können.

 

Quito, 1. August 2026

 

Die vollständige Erklärung der Quito-Konferenz