Frankfurt am Main

Frankfurt am Main

Bereiten wir den 26. September breit unter den Massen vor – unsere systematische Kleinarbeit macht Schule!

Wie in vielen Städten wird auch in Frankfurt der 26. September gewerkschaftlicher Kampftag gegen den Sozialkahlschlag von Regierung und Monopolen auf Hochtouren vorbereitet.

Korrespondenz

In Frankfurt arbeiten der DGB und das Bündnis „unkürzbar – Rhein-Main“ zur Mobilisierung zusammen. Das Bündnis stellt sich gegen den „größten Angriff auf unsere Beschäftigtenrechte und Sozialstandards seit der Agenda 2010“, während Milliarden in Aufrüstung und Subventionen für Großkonzerne fließen. Spannend ist, dass es auf eine breite systematische Überzeugungsarbeit unter den Massen setzt. Das hatte zuletzt das Bündnis „Widersetzen“, ausgehend von unseren Erfahrungen, aufgegriffen. Unsere systematische Kleinarbeit macht Schule!


So haben sich verschiedene AGs gebildet, z. B. „AG Gewerkschaften und Betriebe“, „AG Bildung und Uni“, „AG Stadtteile/Communitys von Betroffenen“ etc. Von der MLPD haben wir uns aktiv an der AG Bildung und Uni beteiligt und waren anerkannter und respektierter Teil. Wir werden uns auch an den AGs Gewerkschaften und Betriebe beteiligen. Nachdem das ganze Ausmaß der geplanten Angriffe dargestellt worden war, wurde diskutiert, wie die Studierenden und Angestellten von den Kürzungen betroffen sind.


Der am 17. Juli 2025 beschlossene hessische Hochschulpakt führt zu Kürzungen an den hessischen Hochschulen in Höhe von zehn Prozent des Personalbudgets – auf dem Rücken der Beschäftigten, Studierenden, Forschenden und Lehrenden. An der Goethe-Uni wurde das Budget 2026 für die Fachbereiche um 15% gekürzt. Eine Folge: Zum Wintersemester 2026/2027 werden 10 Prozent weniger Plätze für Studienanfänger angeboten. Die gestrichene Bafög-Erhöhung und Kürzungen beim Wohngeld treffen viele Studierende existenziell, die schon jetzt mit Preisen von über 600 Euro für ein WG‑Zimmer, schlechter Bezahlung bei Nebenjobs und steigendem Lerndruck zu kämpfen haben.
 

Dann wurde geübt, wie man Leute auf den 26. September anspricht und sie gewinnt, aktiv zu werden. Für den 24. August und den 2. September wurden Einsätze an der Uni geplant, an denen wir uns nach Kräften beteiligten und beteiligen.


Die Verbindung der Anliegen der Studierenden und Beschäftigten mit den Kämpfen der Arbeiterklasse und ihrer Gewerkschaften, wie sie hier entsteht, ist zukunftsweisend. Unter der Führung und an der Seite der Arbeiterklasse ist es nicht nur möglich, den Kampf gegen Angriffe auf die Lebenslage der Studierenden zu führen. Es ist auch der Weg für den Kampf um eine sozialistische Gesellschaft. Für diese Diskussion bieten der 26. September und seine Vorbereitung beste Gelegenheiten.