Regionale Umweltkatastrophe

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Waldbrand im Hohen Venn weitgehend eingedämmt

Beim verheerenden Waldbrand im belgischen Hohen Venn hat sich die Lage am heutigen Dienstag etwas entspannt. Nach Angaben der wallonischen Behörden ist das Feuer inzwischen weitgehend eingedämmt. Problematisch bleibt vor allem der nordöstliche Teil des Brandgebiets. Rund 3.000 Hektar Fläche sind nach bisherigen Angaben von dem Feuer betroffen. Fast 500 Einsatzkräfte und mehr als 120 Fahrzeuge sind weiterhin im Einsatz. Unterstützt werden die belgischen Feuerwehren unter anderem von Kräften und Löschhubschraubern aus Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Luxemburg und Schweden. Regen hilft bei der Brandbekämpfung, zugleich erschweren schlechte Sicht und das schwer zugängliche Moorgebiet die Löscharbeiten. Besonders gefährlich sind Glutnester im ausgetrockneten Torfboden. Die Gefahr eines Übergreifens auf Deutschland ist derzeit deutlich geringer. Die Brandfront liegt weiterhin gut zwei Kilometer von Monschau entfernt. Brandschneisen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern. Die Feuerwehr rechnet allerdings noch mit tagelangen, möglicherweise darüber hinausgehenden Nachlöscharbeiten. Bewohner von Sourbrodt konnten inzwischen in ihre Häuser zurückkehren, während Evakuierungen in anderen besonders gefährdeten Bereichen vorerst bestehen bleiben.