Philippinen

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Schlechte Arbeitsbedingungen auf Zuckerrohrplantagen

Im Zuge der schlechten wirtschaftlichen Lage der Philippinen leiden Arbeiterinnen und Arbeiter auf Zuckerrohrplantagen unter schlechter Bezahlung, Landlosigkeit und Ausbeutung. Oft leben sie in Armut und müssen sogar hungern, insbesondere in der Zeit zwischen Aussaat und Ernte.

Von den Deutsch-Philippinischen Freunden

Allein auf der Insel Negros leben mehr als 300.000 Familien vom Zuckerrohranbau. Sie verdienen nicht einmal die Hälfte von dem für Landarbeiterinnen und Landarbeiter in dieser Region festgelegten Lohn.

 

Am 28. Juli 26 gab es eine Beschwerde von Mitarbeitern auf der Hacienda Lolita in Cadiz City gegen ihren Bürgermeister, der gleichzeitig der Vorsitzende der Konföderation der Gemeinschaft der Zuckerrohranbauenden Plantagenbesitzer ist.

 

Oft dient der Zuckeranbau der Gewinnung von Biosprit. Die Arbeitsschichten belaufen sich auf elf bis zwölf Stunden am Tag. Oft bekommen die Arbeiterinnen und Arbeiter während der Arbeit kein sauberes Wasser, haben keinen Zugang zu sauberen Toiletten und keinen Sonnenschutz.


Darüber hinaus werden ihnen Überstunden nicht bezahlt und es gibt keine soziale Absicherung. Besonders hart trifft es Frauen mit Kindern, die neben der Arbeit noch ihre Familie versorgen müssen. In einem Interview forderten mehrere betroffene Frauen einstimmig eigenes Land zum Anbau eigener Produkte.