Leserbrief zu "KI in der Kultur"
Mein persönlicher Favorit ist die Kontra-Position
Danke für den Beitrag mit dem Pro und Kontra zu KI in der Kultur. (Natürlich, das geht aus den Texten hervor, Kultur im „engeren“ Sinne.) Es ist ein Thema, das mich auch sehr beschäftigt.
Beide Argumente, sowohl das Pro, als auch das Kontra, haben wichtige Argumente, die die jeweilige Position untermauern. Mein persönlicher Favorit ist unbedingt der Kontra-Text, in diesem stimme ich lediglich mit dem allerletzten Satz „Dann ist das Ende der Entwicklung unweigerlich die Überflüssigkeit des Menschen selbst.“ – nicht überein. Alle anderen Argumente teile ich vollkommen. Insbesondere, dass „KI“ die Produktivität hier steigert, mag zwar zutreffen, ist aber ein fehlgeleiteter Ansatz. Es zählt nicht vor allem die Menge der Werke und die Geschwindigkeit, mit der man sie erstellt (beziehungsweise erstellen lässt)“ ist ein ganz wesentlicher Punkt.
Bei einem Kunstwerk hat nicht die Geschwindigkeit seiner Fertigstellung das Entscheidende zu sein, sondern einzig und allein die Qualität. Ich merke das ja dann selbst, wenn ich ein Gedicht erarbeite, oder einen literaturwissenschaftlichen Text. Das eine Mal dauert es ein paar Stunden, das andere Mal ein paar Wochen oder länger, bis es wirklich "stimmt". ...
Was meint ihr dazu?
Herzliche Grüße