Argument

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Hitze und Dürre: Was sagt die AfD zum heißesten Thema des Sommers?

Die Hitze schlägt alle Rekorde. Wir hatten den heißesten Juni und Juli seit Aufzeichnung. Die Schifffahrt im Rhein ist nicht mehr möglich. Die Entwicklung der Umweltkatastrophe beschleunigt sich.

Korrespondenz aus Friedrichshafen

Zum Teil ist auch in der öffentlichen Presse von „Umweltkrise“ die Rede. Es ist ein immer wieder kehrendes Thema bei den Massen. Vermehrt werden heute E-Autos gekauft. Das gilt auch sicher für die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt. Die Elbe bei Magdeburg ist momentan nicht schiffbar.

 

Dabei ist die Umweltfrage der Schwachpunkt in der Argumentation der AfD.

 

Sie ist für die Atomkraft. Einige Atomkraftwerke mussten runter gefahren werden, weil der Wasserstand zu niedrig ist. Das hat in Rumänien zu der Abschaltung der beiden Atomkraftwerke geführt und großen Stromengpässen.

 

Weidel bezeichnete die Windkraftanlagen als Anlagen der „Schande“. Sie würden bei einem Wahlsieg sofort abgebaut werden. Jetzt hat aber gerade Sachsen-Anhalt große Windkraftparks und gehört damit zu den „Vorreitern“ der erneuerbaren Energien. (2730 Windkraftanlagen und 11340 Arbeitsplätze 2021 BWE Der Bundesverband WindEnergie e.V.) Will die AfD also alle Arbeitsplätze abbauen. In einem Landesverband, das eh schon eine hohe Arbeitslosigkeit hatte eine Arbeitslosenquote von 8,1 % mit knapp 90 000 Arbeitslosen (SGB III, SGB II).