Antifaschismus

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BSW bereitet der faschistischen AfD den Boden – im Stil der Querfront

Sahra Wagenknecht und das BSW machen sich zunehmend zu Steigbügelhaltern der AfD. Was als „pragmatische Sachpolitik“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine klassische Querfront-Manöver: Linke Rhetorik trifft Machtoptionen mit Faschisten.

Korrespondenz

In Sachsen-Anhalt ist das besonders offensichtlich. Wenige Wochen vor der Landtagswahl erklärt das BSW: Man sei bereit, einen „überparteilichen“ Ministerpräsidenten mit wechselnden Mehrheiten – ausdrücklich auch mit der AfD – zu ermöglichen. Enthaltung im entscheidenden Wahlgang genügt, um einem AfD-Kandidaten den Weg ins Amt freizumachen.

 

In Thüringen zeigt sich dasselbe Muster: Während der Landesverband noch zögert, öffnet Wagenknecht verbal die Tür und kritisiert die eigene Koalition dafür, die AfD „auszugrenzen“. Ober-Faschist-Höcke reicht prompt die Hand.

 

Das ist keine harmlose „Realpolitik“. Das ist Querfront. Wer der AfD den Weg in die Regierungsverantwortung freimacht, macht sich mitschuldig.