Kolumbien
Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag den Westen Kolumbiens erschüttert. Nach aktuellem Stand sind mindestens 164 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 570 wurden verletzt. Besonders schwer betroffen sind die Städte Cali und Pereira sowie die umliegende Kaffeeanbauregion. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Das Epizentrum des stärksten in Kolumbien in diesem Jahrhundert registrierten Bebens lag im Departamento Chocó nahe São José del Palmar. Rettungskräfte, Soldaten und zahlreiche freiwillige Helfer suchen weiterhin in den Trümmern nach Verschütteten. Die Zahl der Opfer könnte deshalb noch weiter steigen. Für die betroffenen Gebiete wurde der Notstand ausgerufen. Auch Krankenhäuser und wichtige Infrastruktur wurden beschädigt. In mehreren Städten mussten Verletzte teilweise unter freiem Himmel behandelt werden. Die MLPD spricht den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Die Rote Fahne Redaktion wird weiter berichten.