Sommercamp von REBELL und ROTFÜCHSE

Sommercamp von REBELL und ROTFÜCHSE

Rebellischer Elternabend auf dem Sommercamp

Das Sommercamp des Jugendverbands REBELL und der Kinderorganisation ROTFÜCHSE ist vorbei. Das Öffentlichkeits-Team des Camps hat der Roten Fahne Redaktion zum Nachbericht diesen Artikel zur Verfügung gestellt:

Korrespondenz

Immer öfter hören wir: „Mein Kind hat noch nie alleine übernachtet. Das traue ich ihm / ihr oder auch mir nicht zu!“ Viele Kinder und Eltern haben Fluchterfahrung und müssen erst Vertrauen bekommen, dass die Kids auch mal ohne Eltern auskommen. So kommen Eltern mit aufs Camp, um in der Küche, als Sanitäter oder im Bauteam mitzuhelfen. Hier immer die richtige Balance zu finden zwischen Begleitung und Loslassen ist auch ein Lernfeld für die Eltern, Rebellen und Parteibetreuer.


Zwölf Mamas und / oder Papas kamen zu unserem Austausch über proletarische Pädagogik. Alle Eltern waren durchweg begeistert, was die Kinder auf dem Camp alles lernen und dabei über sich hinauswachsen!

 

Wir werben dafür, Vertrauen in die Jugend zu haben. Die MLPD gibt dem Jugendverband REBELL die Aufgabe, sich um die Kinderorganisation ROTFÜCHSE zu kümmern. Dabei machen sie auch Fehler und wir müssen ihnen helfen, sie aber auch kritisieren. Statt dann aber „nur“ das eigene Kind zu sich zu holen, weil es in der Hütte z. B. schmutzig ist, löst es noch nicht für alle Kids. 


Die Eltern fassten Vertrauen und stellten fest: Wenn man die Jugendlichen daran erzieht, ändert sich auch etwas, so wie Lenin schon sagte: „Für die volle Selbständigkeit der Jugendverbände, aber auch für die volle Freiheit einer kameradschaftlichen Kritik ihrer Fehler! Schmeicheln dürfen wir der Jugend nicht.“


Die Eltern gaben wichtige Hinweise, auch zu der neuen Herausforderung der Klimakatastrophe und extremen Hitze. Darauf müssen wir alle gemeinsam achten! Mütze und Sonnencreme reichen nicht mehr. Es müssen aktive Trinkpausen organisiert werden, wie bei der Fußballweltmeisterschaft. Hydrationbreak, halt! Alleine denken die Kinder nicht immer daran.