Südafrika
Gruß an unsere Freunde von Marikana Südafrika zum Gedenken an die Opfer des Marikana-Massakers vor 14 Jahren
Anlässlich des 14. Jahrestags des Marikana-Massakers hat Marikana Deutschland Grüße an Marikana Südafrika geschickt:
Unvergessen ist auf der ganzen Welt das Massaker von Marikana, bei dem 34 streikende Bergleute durch die Polizei erschossen wurden. Angeordnet und zu verantworten hatte das Cyril Ramaphosa, heutiger Präsident von Südafrika.
Auch heute erleben wir weltweit faschistische und rassistische Angriffe:
- in den USA durch die ICE-Truppen von Donald Trump
- in Südafrika wird eine erbarmungslose Hetze und Verfolgung gegen Migranten betrieben
- das Europäische Parlament hat sich für eine weitere Verschärfung der faschistischen Richtung in der Asylpolitik ausgesprochen
- in Deutschland wird versucht, Arbeitersolidarität zu kriminalisieren.
So wurden Flugblattverteiler der MLPD bei Audi (VW-Konzern), wo das Werk geschlossen werden soll, verhaftet und in Handschellen über den Parkplatz geschleift. Dürren, schreckliche Brände, Kriege und Weltkriegsgefahr, Hunger, Massenentlassungen – die Menschen können und wollen so nicht länger leben!
Aus Angst vor dem Zorn der Massen reagieren die Besitzenden mit einer zunehmenden Faschisierung ihrer Staatsapparate und in einigen Ländern wie den USA mit der Errichtung faschistischer Regierungen.
Aber es entwickelt sich auch ein weltweiter Widerstand:
- weltweite Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf
- antifaschistische Massenproteste in Deutschland
- An den von Massenentlassungen betroffenen Automobilwerken formiert sich der Widerstand gegen diese Pläne und es gibt breite Solidarität in der Bevölkerung.
- Genau wie in den USA stellen sich in Südafrika Menschen mutig der rassistischen Hetze entgegen.
Jetzt gilt es, diese Kräfte zu bündeln und zu einer länderübergreifenden Kraft zu organisieren. Es ist höchste Zeit, der weltweiten faschistischen Tendenz Einhalt zu gebieten. Dazu mahnen uns auch die Toten von Marikana.
Mit solidarischen Grüßen