Moritz Schularick, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), kritisiert, dass die Regierung in veraltete Waffentechnik investiert. Statt mit dem 700 Milliarden Euro schweren Rüstungsprogramm gezielt in Waffensysteme der Zukunft, wie KI, Robotik, Drohnen und Satellitentechnik zu investieren. Auch als Reaktion, dass die Massen schwer für die imperialistische Kriegstreiberei zu haben sind. So führt er in der Süddeutschen Zeitung aus: "Wir haben viel Kapital, viel industrielles Know-how und in Teilbereichen auch immer noch hochmoderne Technologien ...Was wir nicht haben, sind Hunderttausende Menschen, die in Panzer steigen und an die Front fahren möchten." Er plädierte für eine grundlegend neue Herangehensweise bei der Rüstungsbeschaffung - sowohl in der Bundesregierung als auch der Industrie. Es müsse heute darum gehen, Produktionskapazitäten aufzubauen.