VW
Die alltägliche Ausbeutung wird immer schlimmer
Erneut verlängert VW die Spätschicht um eine Stunde – diesmal für vier Wochen. Gleichzeitig wird bereits für das gesamte zweite Halbjahr mit möglichen Samstagsschichten gedroht. In der Montage fehlen Leute.
Das Chaos nimmt zu, der Druck auch, Schichten werden ständig verschoben. Und als Begründung für die Sonderschichten wird der Krankenstand angeführt.
Die Empörung in der Belegschaft ist groß. Immer wieder die Fragen:
Wofür das alles, wenn sie uns ohnehin wegrationalisieren wollen? Wer garantiert uns, dass es überhaupt weitergeht? Was macht die Gewerkschaft?
Die Auseinandersetzung, die schon vor den Werksferien begonnen hat, entfaltet sich. Eine Minderheit – aber eine, die wächst – sagt klar: Wir müssen endlich Nein sagen. Eine Drohkulisse aufbauen. Der Konzern muss das spüren.
Es reicht nicht, nur zu meckern. Es braucht gemeinsame Gegenwehr. Es gibt noch viel zu diskutieren, aber es lohnt sich – auf dem Weg zu einem gewerkschaftlichen Streiktag aller Automobilarbeiter und Zulieferer am 21.9.