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DAX-Konzerne machen Rekordprofite – und die Belegschaften zahlen die Zeche

In den Vorstandsetagen der DAX-Konzerne knallen die Korken. Die Großaktionäre freuen sich über Rekordausschüttungen. 52,6 Milliarden Euro Betriebsgewinn im zweiten Quartal 2026 – so viel wie noch nie.

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DAX-Konzerne machen Rekordprofite – und die Belegschaften zahlen die Zeche
(Bild: Anne Nygård; Lizenz: Pexels)

In den Vorstandsetagen der DAX-Konzerne knallen die Korken. Die Großaktionäre freuen sich über Rekordausschüttungen. 52,6 Milliarden Euro Betriebsgewinn im zweiten Quartal 2026 – so viel wie noch nie.

 

Fürs Gesamtjahr werden 127,7 Milliarden Euro Nettogewinn erwartet, ein historischer Höchststand. Gleichzeitig streichen dieselben Konzerne 41.000 Stellen.¹ Allein in der Autoindustrie sind binnen eines Jahres über 42.000 Arbeitsplätze weg – der tiefste Stand seit 2005.

 

„Kein Geld da“? Die Lüge des Jahres. Geld ist da, und zwar in Hülle und Fülle. Es fließt nur eben nicht an die, die es erwirtschaften. Es fließt an die kapitalistischen Eigentümer, an die Fonds, an die Dividendenjäger. Die Telekom und die Allianz kassieren Milliarden, Rheinmetall boomt mit dem Krieg, und die Belegschaften bei VW, BMW, Zulieferern und Co. dürfen die „Restrukturierung“ ausbaden – mit Abfindungen hier, mit Kündigungen dort, mit Angst um den Arbeitsplatz überall, mit Leistungsverdichtung und so weiter.

 

Wer da von „Standort Deutschland retten“ faselt, während die Bilanzsummen explodieren und die Belegschaften schrumpfen, wirft Nebelkerzen. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die kapitalistischen Konzerne und die Superreichen werden reicher, die kapitalistische Ausbeutung verschärft sich. So sieht das kapitalistische Ausbeutersystem aus.