Automopbilindustrie
Arbeitsplatzvernichtung ist keineswegs auf Deutschland beschränkt, deshalb 21. September international
Die Arbeitsplatzvernichtung ist keineswegs auf Deutschland beschränkt.
VW hat in China bereits fünf seiner über dreißig Werke verkauft, geschlossen oder umgewidmet. General Motors plant die Streichung von 74.000 Jobs und bis zu 21 Werken. Bei Stellantis werden verschiedenen Werken wie Cassino, Pomigliano, Mulhouse, Saragossa oder Rüsselsheim große Versprechungen gemacht. Aber es gibt keine Sicherheit für die Beschäftigten. Aus Sicht der Konzernleitung um Antonio Filosa ist eine "Produktionskapazität von etwa 800.000 Autos pro Jahr überflüssig".
Deshalb ist es wichtig, dass der 21. September als gewerkschaftlicher Streitakt aller Autoarbeiter und Arbeiter in der Zulieferindustrie international unterstützt oder sogar gemeinsam begannen wird. In der Gewerkschaftsarbeit sollten die internationalen Verbindungen zu diesem Tag gestärkt werden.
Hintergrund ist eine weltweite Vernichtungsschlacht zwischen den großen Automobilkonzernen. Bei vielen Betrieben wird die Umstellung auf Rüstungsproduktion vorangetrieben. Das ist der wahre Grund und nicht die angeblich zu hohen Löhne, zu kurzen Arbeitszeiten, zu hohen Strompreise usw. in Deutschland.