Die öffentliche Verschuldung ist im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf den Rekordstand von 2.662,2 Milliarden Euro gestiegen. Hierin sind die Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts enthalten – Bund, Länder, Gemeinden, Gemeindeverbände sowie die Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte – bei Banken und privaten Unternehmen. „Insbesondere zusätzliche Verteidigungsausgaben haben 2025 die Verschuldung hier angeschoben“, sagte Ökonom Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) der Nachrichtenagentur Reuters. Auch künftig müsse mit deutlich steigenden Zahlen gerechnet werden, da „Mehrausgaben für Verteidigung und Zinsen für eine große Dynamik“ sorgten. Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände wuchs den Angaben zufolge zum Jahresende 2025 im sechsten Jahr in Folge, diesmal um 15,4 Prozent auf insgesamt 197,0 Milliarden Euro.