Audi
Statt Standortdenken: internationale Arbeitereinheit
Dieser Artikel ist im aktuellen Extra 2 Neckarsulm der Zeitung von und für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche- und MAN-Werken, „Vorwärtsgang“, erschienen. Die Rote Fahne Redaktion dokumentiert:
Audi konnte seine Gewinne im letzten halben Jahr steigern und die Rendite stieg von 3,3 auf 3,8 Prozent.
Doch das reicht ihnen nicht! Im weltweiten Konkurrenzkampf ist Audi nur einer von vielen, die sich in der offenen Vernichtungsschlacht gegenüberstehen. Trump zwingt Audi, in den USA zu fertigen, um die Zölle zu umgehen. In China sahnten VW und Audi mächtig ab, doch sie geraten jetzt in den Strudel der Absatzeinbrüche.
Das zwingt sie, ihre Kosten zu senken und ihre Konkurrenzfähigkeit im Kampf um neue Märkte zu erhöhen.
Das geht aber nur zulasten von uns, den Belegschaften. Jetzt wird verstärkt die Denkweise „unser Standort zuerst“ verbreitet, um gemeinsame konzernweite Kämpfe zu verhindern.
Hier Zugeständnisse zu machen, um vermeintlich den eigenen Standort zu sichern, ist der falsche Weg. Das Kapital spielt weltweit Belegschaften gegeneinander aus, um die internationale Arbeitereinheit zu untergraben.
Wir haben weltweit denselben Gegner in den Konzernetagen.
Gemeinsam sind wir stark!
Einer für alle – alle für einen!