Antifaschismus / Antirassismus

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Spanien / Marokko: Pleite des Faschisten Pérez in Ceuta

Alvise Pérez, Anführer der faschistischen Organisation „Se Acabó La Fiesta“, ist in Ceuta kläglich gescheitert.

Korrespondenz

Nach dem Massenansturm von Zehntausenden Migrantinnen und Migranten wollte der Influencer und EU-Parlamentarier am Samstag in der spanischen Exklave auftreten und Stimmung machen. Stattdessen wurde er von wütenden Einwohnerinnen und Einwohnern aus der Stadt gejagt.

 

Hunderte Ceutíes – viele von ihnen Spanierinnen und Spanier mit marokkanischen Wurzeln – empfingen ihn und seine Begleiter mit lautstarken Protesten. Rufe wie „Faschisten raus!“, „Verschwinde von hier!“ und „Wir sind auch Spanier!“ hallten durch die Straßen. Auch die faschistische Gruppe Núcleo Nacional musste unter Polizeischutz abziehen.

 

Pérez kam unter seiner spanischen Flagge kaum zu Wort. Die Polizei musste ihn schließlich in einem Einsatzfahrzeug zum Hafen eskortieren. Ein geplanter Auftritt platzte. Anwohnerinnen und Anwohner warfen ihm vor, die Notlage der Stadt auszunutzen, um Hass zu säen und das Zusammenleben zu zerstören.