Sachsen-Anhalt

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Soviel „Freiheit“ missfällt der neuen CDU-Generalsekretärin

Im Wahlkampf gegen die faschistische AfD und die von ihr ausgehende faschistische Gefahr hatte der neue Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze (CDU), eine Idee: Unter dem Motto »Kunst braucht Freiheit« tourt er mit dem Kabarettisten »Didi« Hallervorden auf Veranstaltungen durch das Bundesland.

Korrespondenz

Immerhin ist Dieter Hallervorden Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Dessau.

 

Die innerparteilichen Gegner von Sven Schulze halten diese Aktion für eine provokative Verzweiflungstat. Man könnte es auch für eine demokratische Grundeinstellung halten, Widerspruch, andere Beurteilungen zuzulassen. Vielleicht hatte er nicht mit so deutlicher politische Positionierung von Hallervorden gerechnet, aber er steht zu seinem besonderen Format in diesem Wahlkampf.

 

»Didi« Hallervorden nutzte seinen Auftritt, um durchaus in ironischer Form die Kriegspolitik von Bundeskanzler Merz und Kriegsminister Pistorius anzugreifen und in einem Hintergrund-Video tauchte kurz die Losung auf »Stoppt den Völkermord in Gaza«.

 

Besonders diese Forderung, für die Millionen weltweit demonstrieren, brachte die neue Generalsekretärin der CDU, Franziska Hoppermann, auf die Palme. Hysterisch stellte sie für die Bundes-CDU fest: »Es gibt keinen Völkermord in Gaza, wir stehen an der Seite Israels und der Ukraine im Kampf gegen den Terror und Aggression«. Wen interessieren schon UN- Gremien, internationale Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder „Ärzte ohne Grenzen“? Für ihr Kunstverständnis – oder wohl eher ihr Politikverständnis – nehmen sich „Didi“ und ihr Parteifreund in Sachsen-Anhalt zu viel Freiheit heraus.