Oman

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Tanker verursacht Ölpest vor Oman

Vor der Küste Omans läuft aus dem havarierten Tanker „Caroline Bezengi“ russisches Rohöl ins Meer. Der rund 25 Jahre alte Tanker wird der sogenannten Schattenflotte des neuimperialistischen Russland zugerechnet. Offizieller Besitzer ist nach aktuellem Stand eine in Shanghai registrierte Firma, deren angegebene Adresse auf eine Briefkastenfirma hindeutet. Mit solchen undurchsichtigen Konstruktionen hält das russische Putin-Regime trotz Sanktionen sein Ölgeschäft aufrecht. Viele Schiffe der Schattenflotte sind überaltert, fahren unter Billigflaggen und mit international zusammengeheuerten Besatzungen. Die Gefahr schwerer Havarien und Umweltkatastrophen wird für das profitable Ölgeschäft bewusst in Kauf genommen. Heuchlerisch ist allerdings, wenn sich jetzt westliche Imperialisten als Beschützer der Weltmeere aufspielen. Ihre Ölmonopole haben über Jahrzehnte dieselbe Rücksichtslosigkeit an den Tag gelegt. Erinnert sei nur an die „Exxon Valdez“, die 1989 vor Alaska auf Grund lief und eine verheerende Ölpest verursachte. Ob russische oder westliche Monopole: Für ihre Profite werden Mensch und Natur rücksichtslos geopfert.