Rumänien

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Notstand ausgerufen wegen Donau-Niedrigwasser

Die historisch niedrigen Pegelstände der Donau erschweren derzeit insbesondere die Kühlung rumänischer Atomreaktoren. Diese werden nun komplett heruntergefahren, was ca. 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs ausmacht. Ein Teufelskreislauf ist, dass die Hitzewelle unter anderem den Strombedarf für Klimaanlagen zusätzlich antreibt. An der rumänischen Grenze flossen am Dienstag der Wasserbehörde zufolge nur noch 1650 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, während der Juli-Durchschnitt bei 4750 Kubikmetern liegt. Bis zum 4. August wird ein weiterer Rückgang auf 1500 Kubikmeter erwartet, ein Wert, der sich dem historischen Tiefststand von 1400 Kubikmetern aus dem Jahr 1985 nähert.