Argentinien
Proteste gegen Faschisten in Argentinien
In Buenos Aires und landesweit formiert sich massiver Widerstand gegen die faschistische Regierung von Javier Milei. Gewerkschaften, soziale Bewegungen, revolutionäre Organisationen, Rentner und Künstler rufen zu großen Demonstrationen auf.
Am 6. August mobilisieren Tausende vor dem Kongress gegen die geplante „Ley de Inviolabilidad de la Propiedad Privada“. Das Gesetz soll den Ausverkauf argentinischen Bodens an ausländische Investoren massiv erleichtern. Gemeinsam protestieren CGT, beide Gewerkschaftsdachverände, soziale Bewegungen und bekannte Künstler gegen den weiteren Ausverkauf des Landes.
Einen Tag später, am 7. August, soll die traditionelle San-Cayetano-Pilgerfahrt zur Plaza de Mayo stattfinden – angekündigt als eine der größten Mobilisierungen der letzten Jahre unter dem Motto „Tierra, Techo y Trabajo“.
Die Proteste richten sich gegen Mileis brutale Kürzungen bei sozialen Errungenschaften: Kürzungen bei Renten, Bildung und Sozialprogrammen, Angriffe auf Arbeiterrechte und die systematische Verarmung weiter Teile der Bevölkerung. Gleichzeitig gilt der enge Schulterschluss Mileis mit Tech-Milliardären wie dem faschistischen US-Amerikaner Peter Thiel als Symbol für die internationalen Tech-Monopole und Überwachungstechnologie.