Kriegsgewinnler

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Höhere Quartalsgewinne der Ölkonzerne durch Irankrieg

Die zwei größten US-Ölkonzerne haben im zweiten Quartal so viel verdient wie seit Beginn des Ukrainekriegs nicht mehr. Sie profitieren von den gestiegenen Margen infolge des Iran-Konflikts. Gemeinsam erzielten sie nur im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von insgesamt 26,5 Milliarden Dollar. Für beide war es der jeweils höchste Quartalsnettogewinn seit 2022. Chevron-Finanzvorstandschefin Eimear Bonner erwartet auch weiterhin hohe Raffineriemargen, solange die Energiemärkte „unter Stress“ stehen. Chevron hat US-Raffinerien nahezu an die Kapazitätsgrenze gefahren, um die Kraftstoffnachfrage zu bedienen. Auch ExxonMobil hat seine Produktion massiv ausgeweitet. Shell verdreifachte seinen Gewinn sogar auf 10,8 Milliarden Dollar. Der saudi-arabische Ölkonzern Aramco steigerte seinen Gewinn ebenfalls um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. „Trotz der beispiellosen Versorgungsstörungen über die Straße von Hormus haben wir erneut unter Beweis gestellt, dass wir in der Lage sind, die Kontinuität unserer Geschäftstätigkeit zu gewährleisten“, erklärte dazu Aramco-Chef Amin Nasser. Profitable Kriegsgewinnler auf Kosten der Zerstörung der Lebensgrundlagen und Existenz der Menschheit!