Bundeszentrale für politische Bildung
Neuausrichtung gegen "Linksextremismus"
Die Bundeszentrale für politische Bildung - Schaltstelle für bürgerliche Meinungsmanipulation vor allem im Bildungswesen - verliert nach nur fünf Monaten ihren neuen Chef. Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix verlässt "im gegenseitigen Einvernehmen" seinen Posten. Nebulös macht er "persönliche Gründe" geltend. In einem Chat schreibt ein Insider: "Das Bundesinnenministerium und der Vizepräsident haben angefangen, aufzuräumen." Vizepräsident ist bisher Volker Ullrich (CSU), ein enger Vertrauter von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Berichtet wird auch über "inhaltliche Korrekturen". Die Bundeszentrale solle sich "stärker dem Linksextremismus zuwenden". Das trägt die deutliche Handschrift des Linken- und MLPD-Hassers Dobrindt.