Straßenbahnerfahrung in Magdeburg

Straßenbahnerfahrung in Magdeburg

MLPD-Powerwoche in Sachsen-Anhalt: Solidarität gegen rassistische Hetze

Ich bin diese Woche bei der Powerwoche der MLPD in Sachsen-Anhalt, um mit den Menschen zu diskutieren, damit verhindert wird, dass die AfD am 6. September als stärkste Partei in den Landtag gewählt wird.

Korrespondenz aus Freiburg
MLPD-Powerwoche in Sachsen-Anhalt: Solidarität gegen rassistische Hetze
(foto: Mediengruppe Neuer Weg)

Wer AfD wählt, wählt Faschismus! Das ist in der Diskussion herausfordernd. Wir erhalten viel Zuspruch und viele bedanken sich für unser Engagement. Wir erleben auch Ablehnung und stoßen auf überzeugte AfD-Wähler. Herausfordernd sind die Menschen, die nicht ins Gespräch kommen wollen.


Auf dem Weg in einer Straßenbahn kam ein dunkelhäutiger Mann herein und wollte sich neben eine Frau setzen. Sie hat ihn sofort des Platzes verwiesen und wetterte kräftig gegen Migranten: Diebstahl, Kriminalität, Vermüllung, an allem wären die Migranten schuld. Ich habe sie aufgefordert, ihre rassistischen Äußerungen zu unterlassen und sich zu entschuldigen. Der Mann hat aufgrund der Sprachbarriere nicht alles verstanden. Es haben sich sofort weitere Mitfahrende in der Straßenbahn solidarisiert. Die Frau hat sich leider der Diskussion entzogen und hat fluchtartig an der nächsten Haltestelle die Straßenbahn verlassen.


Ich konnte noch kurz einige Flyer weitergeben und die Menschen auffordern, sich unbedingt zu engagieren. So kann es nicht weitergehen! Aber wie dann? Die Perspektive heißt Sozialismus. Das müssen wir in unserer Kleinarbeit deutlich werden lassen.


Ich konnte mich bedauerlicherweise mit dem dunkelhäutigen Mann nicht länger unterhalten, da ich selbst aussteigen musste. Zeigt Mut und hört nicht weg! Hoch die Internationale Solidarität!