Powerwoche der MLPD in Sachsen-Anhalt

Powerwoche der MLPD in Sachsen-Anhalt

Magdeburg: Blau ist nur im Fußball schön

Von der Powerwoche der MLPD gegen die faschistische AfD im Rahmen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird aus Magdeburg berichtet:

Korrespondenz
Magdeburg: Blau ist nur im Fußball schön
Diskussionen am Stand der MLPD in Magdeburg (rf-foto)

Samstagmittag in der Magdeburger Innenstadt. Es ist sehr belebt und die dominierende Farbe ist Blau. Die Fußball-Fans des FC Magdeburg strömen zum Testspiel gegen West Ham United. Mit dem Infostand der MLPD stehen wir mittendrin.

 

Mit „Blau ist nur im Fußball schön – sonst nicht!“ oder „Wahl der AfD geht doch gar nicht – was meint ihr?“ sprechen wir die Leute an. Es gibt leider viel Zustimmung zur AfD. Wir kommen öfters ins Gespräch. Es gibt viel Wut über die etablierten Parteien. Die Meinung, „der AfD mal eine Chance geben“, ist verbreitet. 


Einer meint: „Höcke ist ein Faschist. Aber Ulrich Siegmund ist o. k.“ Damit schaut er nicht hinter die Fassade – der moderne Faschismus tarnt sich gut. Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, war auch auf dem Potsdamer Geheimtreffen. Mehr dazu hier.


Plakatiert wird von der AfD „Abschieben ab Minute 1“. Der Höcke-Flügel ist inzwischen der ganze blaue Vogel.

 

Andere meinen: „Mit mir müssen sie nicht diskutieren – die AfD wähle ich sowieso nicht. Mein ganzer Bekanntenkreis auch nicht.“ „Aber danke für Ihr Engagement!“ Es gibt Fans, die ein paar Flyer zum weiteren Verteilen mitnehmen. Am Infostand gibt es Gespräche, Interessierte lassen ihre Adresse da. Rote Fahne Magazine und Parteiprogramme werden verkauft. Aus dem ganzen Bundesgebiet und mobilisiert von verschiedenen Organisationen kommen Antifaschisten nach Sachsen-Anhalt. Sie alle wollen eine Regierungsbeteiligung der AfD verhindern. 


Das brachte bei den antifaschistisch eingestellten Menschen ein Leuchten in die Augen! Wir Magdeburger danken für die Unterstützung unserer Freundinnen und Freunde, Genossinnen und Genossen aus Dortmund, Berlin und Ludwigshafen.

 

Im Hintergrund steht ein Stand der FDP mit der Ministerin Lydia Hüskens. Ein Team des MDR filmt die ganze Zeit. Gespräche mit Passanten gibt es kaum. Für die antifaschistische Aktion interessiert sich der MDR nicht. Nach einer Stunde sind die Bilder im Kasten, die FDP baut ab. Das kann sie sowieso am besten. Sie wird aus dem Landtag fliegen.