Hitzewellen
Die Sorgen der Menschen sind begründet - wir alle müssen handeln!
Große Zustimmung und Sorge herrschen in der Fußgängerzone am Samstagmorgen zum Thema „Dramatische Hitzewellen – Warum? Was tun?“, wie es die aktuelle Ausgabe des Rote Fahne Magazins aufwirft.
Es gibt auch viele Fragen: Stimmt es, dass es der Einfluss des Menschen ist, wenn die Erderwärmung dramatisch voranschreitet? Wärmere Phasen hat es in der Erdgeschichte doch immer schon gegeben? Letzteres stimmt: Aber weder heißt das, dass solche Phasen deswegen harmlos für die zuvor auf dem Planeten lebenden Lebensformen waren, noch dass man die Ursache der Erwärmung einfach als "Einfluss des Menschen" bezeichnen kann. Die Ursache ist, ganz konkret, die kapitalistische Produktionsweise und das Profitmotiv. In diesem System wurde die Zerstörung der natürlichen Umwelt gesetzmäßig, um Maximalprofite erwirtschaften zu können. Die dafür notwendige Verbrennung von Öl und Gas setzte über Jahrmillionen in früheren Pflanzen gebundenes CO2 frei. Das wirkt in der Atmosphäre wie eine Käseglocke und Treibhaus auf die Sonneneinstrahlung. Wenn das nicht unmittelbar gestoppt wird, dann wird die Erde für die Menschen unbewohnbar werden.
Aber kann man wirklich etwas daran ändern? Ja, die Menschheit hat das Know-how und alle Möglichkeiten, so schnell wie möglich auf eine erneuerbare Energieversorgung mit Sonne, Wind, Wasserkraft und weitere Energiequellen umzustellen. Zustimmung gibt es, dass heute der Profit alles bestimmt und auch die Umwelt rücksichtslos geopfert wird. Interessiert, aber noch nicht gleich überzeugt, sind viele an der Notwendigkeit und Möglichkeit einer echten sozialistischen Gesellschaft, deren Leitlinie die Einheit von Mensch und Natur ist.
Selbst aktiv werden? Auch dafür liefert das Rote Fahne Magazin mit Artikeln über die Kämpfe der Arbeiterinnen und Arbeiter in den letzten Wochen gute Argumente. In jedem Fall ist diese Ausgabe gut geeignet, das Umweltbewusstsein zu wecken und zu entwickeln, an unsere grundsätzliche Literatur heranzuführen und aktiv zu werden, z. B. in der gemeinsamen Vorbereitung des Internationalen Umweltpolitischen Ratschlags, der vom 23. bis 25. Oktober in Stuttgart stattfinden wird. Mehr dazu hier.
Die Rote Fahne Redaktion freut sich auf Nachbestellungen der aktuellen Ausgabe (es sind noch gedruckte Exemplare vorhanden) und Berichte über die Umweltarbeit.