Wuppertal

Wuppertal

Engelsbündnis ruft zu jährlicher Engels-Demo auf

Das Motto der diesjährigen Demonstration lautet "GEGEN KRIEG UND MILITARISMUS". Rote-Fahne-News veröffentlicht hier den Aufruf des Bündnisses.

Engelsbündnis Wuppertal
Engelsbündnis ruft zu jährlicher Engels-Demo auf
Friedrich Engels (Zürich 1893) (foto: gemeinfrei)

Auf der Welt herrscht Krieg und immer mehr Menschen fragen sich: Müssen wir einen Dritten Weltkrieg erleben? Jeden Tag gibt es neue Berichte über politische Konflikte und wir beobachten immer mehr Kriegsgeschehen: in der Ukraine, in Palästina, im Iran, im Sudan - und längst nicht mehr nur dort. Überall rüsten die imperialistischen Mächte auf und hier in Europa möchte man uns wieder "kriegstüchtig" machen. Hunderte Milliarden fließen in die Rüstung und junge Männer sollen wieder zur Musterung.


Bei vielen Menschen macht sich angesichts dieser Situation neben Angst auch ein Gefühl der Machtlosigkeit breit, denn die bürgerlichen Politiker sagen uns, es gäbe keinen anderen Weg, um "Frieden und Demokratie" zu sichern. Aber das ist eine Lüge: Der Imperialismus führt uns zielstrebig in den Dritten Weltkrieg, denn die Kriege, die sie entfachen, dienen ausschließlich den Profitinteressen der Konzerne. Der ständige Kampf um Ressourcen und Einflusszonen ist fester Bestandteil des Kapitalismus. Wir leben alle in einem System, das ohne Krieg nicht auskommt und uns die Rechnung dieser Kriege Jahr um Jahr zahlen lässt.

 

Friedrich Engels hat den Zusammenhang zwischen Krieg und Kapital schon 1887 erkannt. Er beschrieb damals, dass für Deutschland kein Krieg mehr möglich sein würde außer einem Weltkrieg; einem Krieg von einer bis dahin ungekannten Zerstörungskraft, der Millionen Menschen das Leben kosten und ganz Europa verwüsten würde.

27 Jahre später, im Jahr 1914, trat genau das mit dem Ersten Weltkrieg ein.

 

Doch Friedrich Engels sah nicht nur diesen Krieg kommen. Als Revolutionär und Mitbegründer der marxistischen Weltanschauung zeigte er schon im 19. Jahrhundert in seinen Werken auf, dass die menschliche Arbeitskraft für den Kapitalismus nichts als eine Ware ist und sowohl Mensch als auch Natur in diesem System zur Ausbeutung verdammt sind. Es ist die Aufteilung dieser Ressourcen, um die in dieser Gesellschaft Kriege geführt werden. Gemeinsam mit Karl Marx zeigte er uns den Weg zu einer Revolution, die die bestehende Ordnung auf den Kopf stellt und eine Gesellschaft erkämpft, in der es um die Bedürfnisse des Menschen geht. Wir wollen diese Zukunft der Gerechtigkeit und des Friedens: Aus diesem Grund wollen wir auch dieses Jahr, am 08.08.2026, anlässlich seines 131. Todestags, dem revolutionären Vorkämpfer Engels gedenken.


Samstag, 8. August 2026, 14 Uhr

 

Wuppertal Hauptbahnhof

 

Flyer zur Engels-Demo