Ungarn
Dramatische Auswirkungen der Dürrekatastrophe
Wegen anhaltender Dürre ist in einer Kleinstadt in Ungarn die Versorgung mit fließendem Wasser komplett zusammengebrochen. Es betrifft die nördlich von Budapest gelegene Stadt Szentendre mit rund 28.000 Einwohnern. Die Regierung hat das Militär eingesetzt, um die Bevölkerung mit Tanklastwagen mit Trinkwasser zu versorgen. Schon in über 100 Städten und Gemeinden wurde das Trinkwasser streng rationiert. Zeitgleich musste wegen des historisch niedrigen Wasserstandes der Donau das ungarische Atomkraftwerk „Paks“ komplett heruntergefahren werden. Fast 45 Prozent des gesamten Strombedarfs Ungarns werden normalerweise von diesem Kraftwerk produziert. Ein Ende der Hitzewelle über Teile des Balkans ist nicht in Sicht.