Halle an der Saale

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Das Interesse für eine antifaschistische Aktionseinheit in Heide-Nord wächst

Montagnachmittag in Halle an der Saale, Wohngebiet Heide-Nord: Die MLPD Halle hat im Rahmen der Bewegung Widersetzen in Halle – Heide-Nord die Initiative übernommen, gemeinsam mit weiteren antifaschistischen Kräften mit Haustürgesprächen und an Ständen mit den Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch zu kommen.

Korrespondenz
Das Interesse für eine antifaschistische Aktionseinheit in Heide-Nord wächst
Plakat der MLPD beim Einsatz in Halle – Heide-Nord (rf-foto)

 


Dafür haben wir bereits an den Tagen davor mit Leuten gesprochen, mit manchen auch gemütlich in ihren Wohnzimmern. Und nebenher haben wir begonnen, auch unser drittes selbstorganisiertes und selbstfinanziertes Nachbarschaftsfest vorzubereiten.


Das Interesse für eine antifaschistische Aktionseinheit von Religion bis Revolution wächst und die Offenheit von immer mehr Nachbarinnen und Nachbarn für die Alternative des echten Sozialismus nimmt zu. Das belegen auch die Zahlen und die Qualität der Gespräche und unsere neuen Kontakte. Zugleich werden Anfeindungen durch einzelne, faschistisch verhetzte Menschen aggressiver. Die hier so auftreten, sind bereits ins Lumpenproletariat hinabgefallen.


Noch gehen real auch die Hälfte der Leute an uns vorbei und äußern sich gar nicht. Und auch für diesen und jenen, die aus Protest die faschistische AfD wählen wollen, müssen wir uns noch bessere, restlos überzeugende Argumente überlegen.

 

Drei Arbeiter, die der AfD zugeneigt sind, aber ablehnen, dass es eine faschistische Partei sei, meinten auf die Frage, wo sich jemals diese sogenannte Alternative für uns Arbeiter eingesetzt habe, dass die AfD das ja nicht könne, weil sie von Ver.di abgelehnt, ja bekämpft werde. Dass eine ordentliche Gewerkschaft als Vertreter der gesamten Belegschaft die Zusammenarbeit mit einer Partei, die u. a. unsere Belegschaft in Deutsche und Ausländer spaltet, ausschließt, leuchtete sofort ein.


Auch auf die Frage, wo sich denn diese Truppe, die sich als Alternative für uns darstellen will, jemals für unsere Interessen, z. B. für höhere Löhne, niedrigere Arbeitszeiten und bessere soziale Standards, öffentlich eingesetzt habe, wussten die drei keine Antwort. Aber es stimmte sie nachdenklich. Wir werden unser Gespräch fortsetzen.  Der Kampf um die Denkweise unter Arbeiterinnen und Arbeitern muss auch mit ihnen offensiv und kollegial geführt werden.


Einsätze mit der MLPD in Halle machen Spaß. Das sagten alle. Darum komm auch Du dazu.