Südafrika

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Automobilarbeiter setzen harten Kampf fort

Seit sechs Wochen streiken die rund 350 Arbeiter des BAIC-Montagewerk in der Sonderwirtschaftszone Coega. Sie kämpfen gegen die Hungerlöhne, die ihnen von einem mit dem chinesischen Staat verbundenen Automobilhersteller auferlegt werden. Nach einer Massenentlassung Mitte 2025, die als Umstellung auf neue Modelle getarnt wurde, wurden sie gezwungen, neue Verträge zu unterzeichnen. Ihre Löhne sanken dadurch auf einen Bruchteil des Branchenstandards: 48 Rand pro Stunde gegenüber 121 Rand, die anderswo für Einstiegsjobs gezahlt werden, 84 Rand gegenüber 163 Rand für Lackierer, 48 Rand gegenüber 180 Rand für Schweißer. BAIC rechtfertigt sich damit, dass der nationale Mindestlohn von 30,22 Rand eingehalten würde.