CDU / AfD
Wie tief muss man sinken, um den Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch zu trinken?
Der inzwischen faschistoide „Kabarettist“ Uwe Steimle ist vielleicht ein typisches Beispiel für einen völlig verwirrten Ossi oder Wessi, der der AfD auf den Leim gegangen ist.
Er hat mindestens drei Sachen nicht richtig verstanden, nämlich erstens, dass die DDR unter Honecker längst kein sozialistischer Staat mehr war, sondern ein bürokratischer Kapitalismus, der sich nur noch mithilfe der Stasi an der Macht halten konnte. Zweitens, dass Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel und der aktuelle Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) lediglich Dienstleister für das Großkapital sind, und drittens, dass die Friedensphrasen der AfD reine Heuchelei sind.
Steimle wurde wegen seiner ultrarechten Ansichten beim MDR entlassen und tritt inzwischen regelmäßig bei AfD-Veranstaltungen auf. Dort lässt er aktuell seinen Gewaltfantasien freien Lauf. Kabarettistisch verbrämt will er Merkel „an die Wand stellen“ und in Bezug auf Merz meint er: "Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht?". Gelächter und Beifall vom persönlich anwesenden Tino Chrupalla und von der johlenden Menge im Saal. Unser Tipp an den Verfassungsschutz: Hier gibt es massenweise „gewaltbereite Rechtsextremisten“.
Gleichzeitig lenkt die wortradikale Hetze Steimles von der Tatsache ab, dass Merkel und Merz, die schwarz-"rote" Bundesregierung und vorher die "Ampel" allesamt nur Dienstleister der Monopole sind und dass die eigentliche Ursache der an allen Ecken und Enden aufbrechenden Krisen das kapitalistische Profitsystem ist!
Zwar wurde wegen Steimles Äußerungen Strafanzeige erstattet, aber man fragt sich doch: Warum lässt sich die CDU das einfach gefallen? Mehr noch: Kurze Zeit später lässt der Ministerpräsident von Sachsen, Michael Kretschmer (ebenfalls CDU), verlauten, für ihn sei die Brandmauer gegenüber der AfD hinfällig.
Jede Wette: Das bringt bestimmt keine zusätzlichen Stimmen für die CDU. Im Gegenteil: Eine bessere Wahlwerbung kann sich die AfD gar nicht wünschen. Erich Kästner würde dazu wahrscheinlich sagen: Wie tief muss man sinken, um den Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch zu trinken? Oder so ähnlich.
Für das Verbot der AfD und aller faschistischen Organisationen – natürlich auch der islamistisch-faschistischen Organisationen – und ihrer Propaganda. Konsequente Strafverfolgung sämtlicher faschistischer Umtriebe!