Spritpreise

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Niedriger Rhein-Pegel befeuert Preissteigerung

An der wichtigsten Rhein-Engstelle Kaub, in der Nähe von Koblenz, ist der Pegelstand auf nur noch 29 Zentimeter gefallen, so niedrig wie seit 2018 nicht mehr. Für den gestrigen Freitag wurde mit nur noch 22 Zentimetern gerechnet, der niedrigste Wert der seit 1990 verfügbaren Daten. „Ab 32 Zentimetern können etwa 95 Prozent der Tanker nicht mehr fahren“, sagt Jürgen Ziegner, Geschäftsführer des Tankstellenverbands ZTG. Die Frachtgebühr für die Route zwischen Rotterdam, dem wichtigsten europäischen Umschlagplatz für Öl und Ölprodukte, und Karlsruhe liegt derzeit bei 145 bis 150 Euro pro Tonne - normalerweise bei 20 oder 25 Euro. Mit dieser Begründung werden nun die Spritpreise erhöht, was insbesondere die breite Masse der Bevölkerung direkt betrifft.