Sommercamp von REBELL und Rotfüchsen

Sommercamp von REBELL und Rotfüchsen

Engagierte Diskussion und Spenden fürs Al-Awda-Krankenhaus

Das Öffentlichkeits-Team des Sommercamps und die Redaktion des REBELL-Magazins berichten vom 27. und 28. Juli:

Vom Öffentlichkeits-Team des Sommercamps
Engagierte Diskussion und Spenden fürs Al-Awda-Krankenhaus
Sommercamp: Rebellen und Rotfüchse "on tour" (rf-foto)

Das Jugendcamp hat am Montag, 27. Juli, mit zwei Zeltgruppen einen Einsatz in Sonneberg gemacht, um das Camp bekannt zu machen, Mitglieder für den REBELL zu gewinnen, in die Diskussion zu gehen und das zu trainieren. Es ist gut, dass das Sommercamp immer ein richtiges Trainingslager für die REBELL-Arbeit im ganzen Jahr ist. REBELLEN, aber auch Jugendliche, die noch nicht im REBELL sind, haben interessierte Jugendliche in Sonneberg wieder besucht, in der Stadt und im Wohngebiet eingeladen und diskutiert.

 

Leider war im Wohngebiet und auf dem Fußballplatz wenig los, weil viele im Urlaub sind. An einer Skaterbahn trafen wir ca. acht Jugendliche. Alle waren offen für die Diskussion, zwei wollen mitmachen. Es gab aber auch einzelne, die stark von der Hetze der AfD beeinflusst waren. Alle sagen, dass ihnen die Auseinandersetzung mit der AfD noch schwerfällt.


Es war wichtig, den Klassenstandpunkt herauszufordern und Egoismus zu kritisieren. An konkreten Argumenten mangelte es noch etwas. Daran arbeiten wir bis zu unserem nächsten Einsatz am Donnerstag und berichten dann noch mal wie es gelaufen ist.

 

Bei der abschließenden Kundgebung wurden 69,20 Euro für das Al-Awda-Krankenhaus gesammelt. Die Kundgebung war anziehend, mit musikalischen und Diskussionsbeiträgen. Nächstes Mal wollen wir mit den Sonnebergern noch die Debatte über eine gesellschaftliche Alternative vertiefen und dazu eine Umfrage machen.

 

Wir luden auch den ganzen Tag über für das Waldfest ein, das morgen im Ferienpark Thüringer Wald in Truckenthal stattfinden wird. Mehr dazu hier.


Eine Anwohnerin, die wir beim Gassigehen trafen, sagte nur: „Schön, ist es schon wieder so weit, wir sehen uns dann!“

 

Das Kindercamp ging in Truckenthal von Tür zu Tür und sammelte zur Hälfte für Gaza und zur anderen Hälfte für die ROTFÜCHSE und für das Sommercamp. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren zum großen Teil freundlich und spendeten 40,50 Euro für Gaza und 18 Euro für die ROTFÜCHSE. Es war blöd, dass das Öffentlichkeits-Team vom Jugendcamp zu wenig Flyer eingepackt hatte und diese den Kindern dann irgendwann ausgingen. Die Kinder hatten ihren Spaß und haben bei den Hausbewohnern auch noch Schokolade und Gebäck "abgestaubt".

 

Die Kindergruppe, die am 29. Juli in Theuern Einsatz gemacht hat, berichtet, dass sie sehr viel Spaß hatte. Sie haben 37 Euro für das Sommercamp gesammelt und 8 Euro für Gaza. Viele kennen das Sommercamp schon und freuen sich über die jährlichen Besuche. Ein Mann hat den Kindern frisch gepflückte Pflaumen geschenkt.