Jetzt erst recht
CSDs setzen Zeichen gegen faschistischen Terror
Zehntausende Menschen beteiligen sich heute an CSD-Veranstaltungen, unter anderem in Hamburg, Bonn, Moers und Ahaus. Nur eine Woche nach dem faschistisch-islamistischen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day machen sie deutlich: Sie lassen sich weder einschüchtern noch von der Straße vertreiben. Bei dem Anschlag war eine Frau getötet worden, 31 weitere Menschen wurden verletzt. In Hamburg steht der CSD unter dem Motto „Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!“ Der Sprecher von Hamburg Pride, Manuel Opitz, betonte ausdrücklich, dass sich die Community durch den Anschlag nicht einschüchtern lassen werde. Auch die Veranstalter in Moers hoffen, dass gerade jetzt besonders viele Menschen Flagge zeigen. Damit bekommen die heutigen Veranstaltungen einen besonders antifaschistischen Charakter. Sie richten sich gegen den Terror islamistischer Faschisten ebenso wie gegen ultrareaktionäre und faschistische Hetze, Bedrohungen und Angriffe. Die Antwort darauf kann nicht Rückzug und Angst sein, sondern Solidarität, gemeinsamer antifaschistischer Widerstand und der entschlossene Kampf für gleiche Rechte und gesellschaftliche Befreiung.