Pressemitteilung

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"Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen (1993 bis 2024)"

Die Dokumentationsstelle der Antirassistischen Initiative e.V. (ARI) hat eine aktuelle Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie ihre Publikation "Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen (1993 bis 2024)" bekannt macht.

Seit der faktischen Abschaffung des Asylrechts im Grundgesetz im Jahre 1993 entstand ein gesetzliches, behördliches und gesellschaftliches Räderwerk, das bis heute unverändert menschenunwürdige Bedingungen für Schutzsuchende erzeugt. Dadurch tragen geflüchtete Menschen täglich körperliche Schäden davon, werden traumatisiert oder gehen zugrunde.


Seit 32 Jahren dokumentieren wir die katastrophalen Folgen dieses Systems der "Flüchtlingsabwehr" durch Politik und Gesellschaft für die Betroffenen selbst – für die Geflüchteten.


In unserer mittlerweile fünfbändigen Dokumentation ist erkennbar, dass die Brutalität dieses Systems von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen trifft – auf ihrer Suche nach einem sicheren Leben.


Die Dokumentation ist eine chronologische Sammlung von Einzelgeschehnissen, die unter anderem Suizide und Suizidversuche aus Angst vor Abschiebung, Todesfälle und Verletzungen von Geflüchteten vor, während und nach Abschiebungen, sowie an den deutschen Grenzen - aber auch infolge rassistischer Angriffe vonseiten der Bevölkerung und im öffentlichen Raum beschreiben.


Seit einigen Jahren werden diese Einzelgeschehnisse – parallel zur Printausgabe – in unserer WEB-DOKUMENTATION, einer im Internet frei zugänglichen Datenbank und Suchmaschine, veröffentlicht. Sie bietet umfangreiche Recherche- und Nutzungsmöglichkeiten durch die Suche mit Schlagworten und Kategorien über selbstgewählte Zeiträume und einzelne Bundesländer.


Neben der Sammlung der Texte bietet die WEB-Doku statistische Angaben zu den wichtigsten Kategorien, eine Landkartenansicht, Links zum Zitieren und Druckmöglichkeiten der Suchergebnisse. (knapp 20.000 Geschehnisse)


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