Dresdner Montagsaktion
Bereit für neue Proteste
Die Dresdner Montagsaktion traf sich gestern für die Juli-Kundgebung in der belebten Prager Straße. Neben bewährten Montags-Aktivisten nahmen auch Mitstreiter der Initative "Stadt des Friedens" teil; MLPD und REBELL waren auch da.
Das Hauptthema der Kundgebung war Sorge und Protest gegen die umfassenden Kürzungen und massiven Abbau sozialer Leistungen und Arbeiterrechte. Manche Beiträge waren sehr gut recherchiert und listeten die ungeheuren Absichten von Regierung und Monopole akribisch auf.
Die Montagsaktion befasste sich mit zwei wichtigen Protesten: Am 3. September demonstriert das Dresdner Bündnis gegen Kürzungen ausdrücklich gegen alle Kürzungen "ob Stadt, ob Land, ob Bund". Und ein Kollege aus einem Dresdner Industriebetrieb brachte die in Leipzig geplante DGB-Demonstration am 26. September ein. Sie ist auch in Dresdner Gewerkschaften bereits ein Thema. Die Montagsaktion fand den "offenen Brief" Leipziger Gewerkschaftsaktivisten zu der Demonstration nachahmenswert und will zu beiden Demonstrationen im September beitragen.
Über die spannenden Tage Anfang Juli bei Volkswagen in Zwickau und Dresden - wo nach wie vor etwa 50 leute arbeiten - wurde berichtet. Polizei und Werkschutz werden es auf Dauer nicht schaffen, den Weg zur Arbeiteroffensive zu verstellen. Einstimmig erklärte die Montagsaktion ihre Solidarität mit den Menschen, die wegen Arbeitersolidarität kriminalisiert wurden - den "Zwickau 14".
Die nächste Dresdner Montagsaktion ist am 31. August.