Solidaritätsaktion

Solidaritätsaktion

Audi Neckarsulm: Schon zwei Kollegen sind eine „gefährliche" Versammlung?

Extremsportler und Audi-Kollege M. Topyürek plante eine Solidaritätsaktion für den Erhalt des Audi-Werkes in Neckarsulm.

Kollegen vom Widerstandskomitee Heilbronn/Neckarsulm berichten

Der Kollege wollte von Heilbronn zum Audi-Werk, 10 km, schwimmen. Das hatte er in der Presse angekündigt. Das wurde von der Polizei „ausgebremst." Da hat wohl der Audi-Vorstand seine Beziehungen spielen lassen. Welche Angst muss der wohl haben?

 

Was war geschehen: Wir vom Widerstandskomitee waren da natürlich mit unserem Transparent „Keine Werkschließung in Neckarsulm - gegen Polizeigewalt" dabei und wurden freudig begrüßt. Anwesend waren auch ca. 100 Schülerinnen und Schüler, die zeitgleich einen Wettkampf mit Booten veranstalteten, sowie die Presse. Doch es kam anders. Der Kollege konnte drei Stunden lang nicht starten. Ein Boot der Wasserschutzpolizei und ein Streifenwagen verhinderten das. Ihr Auftrag: Eine nicht genehmigte Versammlung verhindern.

 

Nach zähen Verhandlungen und Telefonaten konnte er schließlich alleine ins Wasser. Seine Begleiterin, eine Rettungsschwimmerin, durfte nur mit Abstand folgen. Sonst wäre das ja wieder eine Versammlung und es bestand die Gefahr, dass sich Solidarität ausbreitet ...

 

Aber genau die Solidarität werden wir weiter organisieren und gratulieren dazu dem Kollegen zu seiner Standhaftigkeit und seinem Mut!