Kommentar
Fällt der internationalen Arbeiterklasse voll in den Rücken: Der Klassenstandpunkt der DKP
Im völligen Gegensatz zum mutigen Kampf der kongolesischen Bergarbeiter in der chinesisch geführten Tenke-Fungurume-Mine in der Demokratischen Republik Kongo steht der Standpunkt der revisionistischen DKP.
Ihr Vorsitzender Patrick Köbele war vergangenes Jahr beim 15. Weltsozialismus-Forum in Beijing in China. Das chinesische Staatsmedium CGTN berichtet zu seiner Position über das heutige China: „Es ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass eine Regierung gesagt hat, wir wollen Hunderte Millionen Menschen aus der Armut führen und es nicht nur gesagt hat, sondern es dann auch gemacht hat.“ China würde "insbesondere den Ländern des Globalen Südens neue Entwicklungschancen" eröffnen und der Sozialismus sei für China "gelebte Praxis".
Köbele folgt damit ganz der Selbstdarstellung der imperialistischen Supermacht China
Er fällt nicht nur der chinesischen Arbeiterklasse in den Rücken, sondern auch der Arbeiterklasse im "globalen Süden", die sich im Kampf gegen Imperialisten aller Kontinente erwehren muss. Sind die Zustände in den kongolesischen Minen der "gelebte Sozialismus", der der DKP vorschwebt? Wie stellt sich die DKP dann zu Streiks der kongolesischen Bergarbeiter gegen deren Ausbeutung und Unterdrückung, wenn sie für den chinesischen Staat Partei ergreift? Revisionismus bedeutet Verrat an den Interessen der internationalen Arbeiterklasse und am proletarischen Internationalismus!
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Es ist Aufgabe eines jeden Internationalisten der deutschen Arbeiterklasse, sich mit dem Kampf der kongolesischen Arbeiterklasse zu solidarisieren und Schulter an Schulter gegen jedewede imperialistische Ausbeutung zu kämpfen!