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Gewerkschaftliche Vertrauensleute rufen Belegschaften und Bevölkerung zum Kampf gegen die Regierungspläne auf

In einem offenen Brief wenden sich 40 Vertrauensleute der IG Metall und der Gewerkschaft Verdi an die Kolleginnen und Kollegen in den Leipziger Betrieben sowie die Leipziger Bevölkerung. Darunter Vertrauensleute der größten Leipziger Betriebe wie BMW, DHL und vom Universitätsklinikum.

Korrespondenz
Gewerkschaftliche Vertrauensleute rufen Belegschaften und Bevölkerung zum Kampf gegen die Regierungspläne auf
Gute und kämpferische Stimmung bei den Streiks in der Tarifrunde der Länder, hier in Leipzig (rf-foto)

Der Brief ruft auf, sich an den bundesweiten Protesten am 26. September zu beteiligen. Vor allem natürlich an der großen Demonstration in Leipzig. Derzeit wird in den Leipziger Betrieben dafür geworben, den Brief zu unterzeichnen und sich damit festzulegen, an der Demonstration teilzunehmen.

 

»Die Bundesregierung arbeitet gerade am größten sozialen Kahlschlag seit der Agenda 2010«, heißt es in dem Brief und weiter: »Wir erleben diese Entwicklung nicht als Außenstehende. Wir erleben sie als Mieterinnen und Mieter, als Eltern, als pflegende Angehörige und vor allem als Beschäftigte: Mehr Arbeit. Mehr Unsicherheit. Weniger Personal. Weniger Geld zum Leben. (…) Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und als sozialpolitisch Aktive wissen wir: Der Achtstundentag, Tarifverträge, Mitbestimmung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall – keine dieser Errungenschaften wurde uns geschenkt. Sie wurden von uns Beschäftigten durch Protest und vor allem Streik gemeinsam erkämpft. Warum sollte das heute anders sein?«

 

Unter den Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern ist auch Jörg Weidemann, Landesvorsitzender der MLPD und Verdi-Vertrauensmensch am Uniklinikum Leipzig.

 

Hier der Offene Brief im pdf-Format