Ruhrpott-Rebellion
Eine erfreuliche Begebenheit am Tor
Eine ältere Dame kam mit ihrem Rollator vorbei. Ich fragte sie, ob sie auch einen Flyer der MLPD zur Ruhrpott-Rebellion will.
Sie: „Was kostet das denn?“ Ich: „Was Sie dafür spenden wollen“. Sie: „Ich möchte aber nicht für die MLPD spenden, nur für Sie. Ich habe sie schon öfter hier gesehen.“ (Ich habe immer eine Spendendose um den Hals.)
Auf meine Frage nach dem Grund sagte sie: „Weil ich die MLPD nicht wähle, ich wähle eher SPD oder CDU“. Ich: „Aber schauen Sie doch, was die für eine Politik gegen die „kleinen Leute“ machen, ziehen uns überall das Geld aus der Tasche.“ Sie: „Aber von der MLPD kenne ich ja gar keinen.“ Ich: „Wissen Sie warum? Wir werden im Fernsehen richtig geschnitten, bei Talkshows wieder ausgeladen. Aber vielleicht haben Sie unsere Parteivorsitzende auf Plakaten schon gesehen. Und jetzt kennen Sie ja auch mich.“
Da zückte sie einen 20-Euro-Schein aus ihrem Portemonnaie und sagte: „Nehmen Sie davon, was Sie für sich wollen, und den Rest geben Sie der MLPD.“