Thailand
Chiang Mai: Umweltaktivisten protestieren gegen Vergiftung des Mekong
Am 6. Juli protestierten Umweltaktivisten in Chiang Mai im Norden Thailands vor dem chinesischen Generalkonsulat gegen die grenzüberschreitende Umweltverschmutzung, die vom chinesischen Bergbauprojekten in Myanmar ausgeht und weitreichende Vergiftungen in den Flüssen Kok, Sai, Ruak und Mekong in den Provinzen Chiang Mai und Chiang Rai zur Folge hat. Die thailändische Polizei ging ziemlich brutal gegen die Demonstranten vor, es gab mehrere Armbrüche. Einige Demonstranten trugen Masken mit dem Gesicht des chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Laut des „NGO Coordinating Committee on Development“ (NGO-COD) wird diese Verschmutzung durch den chinesisch unterstützten Abbau von Seltenen Erden und Gold im myanmarischen Shan-Staat verursacht. Die Organisation warnte davor, dass dem Mekong-Flusssystem eine massive Vergiftung durch Blei, Arsen und andere Schwermetalle droht.