Arbeiterbundflugblatt ist daneben
Selbstständige Streiks sind nicht gegen die Gewerkschaft
In der ganzen Autoindustrie und darüber hinaus steht es an, dass die Kolleginnen und Kollegen entschlossen den Generalangriff von Staat und Monopolen zurückschlagen.
Dabei müssen und werden gewerkschaftliche und selbstständige Streiks Hand in Hand gehen. Das muss jeder kämpfende Arbeiter jetzt verstehen und leben.
Schädlich ist deshalb das Flugblatt "Metallarbeiter", dass der Arbeiterbund zum Wiederaufbau der KPD zur Zeit verteilt. Darin werden die Angriffe von Mercedes aufgedeckt und zurückgewiesen. Und es wird der Streik der Mercedes-Kollegen in Bremen propagiert. Dann richten sie sich aber "gegen die IG-Metall-Mehrheit", sprechen indirekt von "Arbeiterverräter", von denen sie dann trotzdem die "Organisierung des sofortigen STREIK verlangen."
Es ist völlig unsinnig, diese Streiks jetzt von der Gewerkschaftsführung zu verlangen und sie sonst als Verräter zu behandeln. Die Gewerkschaft kann offiziell zu Aktionstagen, Demos, verschiedenen Formen der Versammlungen aufrufen. Und das tut sie ja auch. Sie muss jetzt zur Kampforganisation werden. Alle Arbeiter müssen in die Gewerkschaft eintreten. Aber wegen des kastrierten Streikrechts in Deutschland muss der notwendige harte Streik selbstständig geführt werden. Das richtet sich nicht gegen die Gewerkschaft. Vertrauensleute spielten in vielen selbstständigen Streiks eine wichtige Rolle. Selbstständige Streiks führen das weiter, was die Gewerkschaft nicht darf.
Für die kommenden Kämpfe braucht es viele Eigenschaften. Erfahrung. Mut. Unterscheidungsfähigkeit. All das hat die MLPD. Sie wird überall helfen, dass die Arbeiteroffensive in Schwung kommt. Und jeder kämpfende Arbeiter sollte jetzt die Entscheidung treffen: Mitglied werden in der MLPD.